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Administration

Freitag, 18. Mai 2012

Mitgliederversammlung am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 19:00 Uhr

Die Mitglieder des Caritasverbandes sind herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Mai 2012 um 19:00 Uhr in den Faustussaal der Pfarrei St. Peter in Dillingen eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten des Vorstandes und des Caritasrates der Haushaltsabschluss 2011, die Entlastung des Vorstandes und der Haushaltsplan 2012.
Die Mitglieder wurden fristgerecht gemäß der Satzung über die Veröffentlichung in der Donau Zeitung und Wertinger Zeitung geladen.

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Dienstag, 1. Mai 2012

Praxisgebühr verfehlt steuernde Wirkung und belastet Menschen in Armut

Aus Anlass der Debatte im Deutschen Bundestag zur Praxisgebühr erneuert der Deutsche Caritasverband seine Forderung nach einer Abschaffung der Praxisgebühr für Menschen in Armut. „Die Einführung der Praxisgebühr hat dazu geführt, dass Menschen, die arm sind, Arztbesuche aufschieben oder vermeiden. Für diese Gruppe muss die Praxisgebühr abgeschafft werden“, macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich.
So sei deutlich geworden, dass das Ziel einer steuernden Wirkung durch die Praxisgebühr verfehlt worden sei. Untersuchungen zeigten, dass gut Verdienende genauso oft zum Arzt gingen wie vor der Einführung der Praxisgebühr. Gleichzeitig würden sich aber Menschen, die im Hartz-IV-Bezug leben oder nur über geringe Einkommen verfügen, sehr genau überlegen, ob sie diese zehn Euro zahlen könnten. „Auch wenn für diese Gruppen entsprechende Befreiungsregeln bestehen, führen die geringen finanziellen Ressourcen dieser Menschen dazu, jede Ausgabe genau zu überlegen. Und das kann dazu führen, dass trotz Krankheit der Arztbesuch vermieden wird mit der Folge, dass Krankheiten verschleppt oder gar chronisch werden“, so Neher.
Darüber hinaus sei es richtig, über die grundsätzliche Abschaffung der Praxisgebühr zu diskutieren. „Sie muss sofort abgeschafft werden für Bezieher von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung. Darüber hinaus brauchen wir dann wahrscheinlich für alle Versicherten eine Alternative zur Praxisgebühr, welche die erforderlichen Mittel zur Finanzierung des gemeinsamen Gesundheitssystems unbürokratischer organisiert“, macht Neher deutlich.

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Sonntag, 18. März 2012

Transmittervortrag: "Essstörungen" am 21. März

Frau Dr. Carola Matthiessen, Ärztin am BKH Günzburg und Oberärztin im Haus 20 I + II, referiert am Mittwoch, dem 21. März um 19:00 Uhr in der Tagesstätte in Lauingen um 19:00 Uhr zum Thema "Essstörungen". In Zusammenarbeit mit der Tagesstätte für psychische Gesundheit in der Johanneststr. 7 in Lauingen sowie dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas werden immer wieder Veranstaltungen von der Selbsthilfegruppe Transmitter angeboten. Für das Jahr 2012 sind einige interssante Aktivitäten geplant, über die auf der Internetseite von Transmitter informiert wird. Folgen Sie dem Überschriftslink....

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Samstag, 17. März 2012

Trauer als „Not wendender Prozess“

Caritas und Pfarreiengemeinschaft Dillingen eröffneten „Lebenscafé“
Von André Brugger
Großes Interesse erfuhr die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des „Lebenscafés“ für Trauernde, welche kürzlich im Faustussaal in Dillingen stattfand. Pastoralreferent Benno Driendl von der Kontaktstelle Trauerbegleitung der Diözese Augsburg referierte vor über 80 Zuhörern zum Thema „Der Trauer Raum geben. Wege durch Zeiten der Trauer gemeinsam gestalten“.
Von der Sorge um Trauernde als einer Kernaufgabe der Pastoral, zu welcher alle Christen beauftragt seien, sprach Herbert Graf, Vorsitzender des Caritasverbandes, in seinen einleitenden Worten. Er sei glücklich und allen Beteiligten dafür dankbar, dass es nun auch im Kreis Dillingen ein Angebot für trauernde Menschen gebe.

Was unter Trauer und ihrer Verarbeitung genau zu verstehen sei, das erfuhren die Anwesenden in den kurzweiligen Ausführungen Benno Driendls. Anschaulich beschrieb er an konkreten Beispielen, welche Dimensionen Trauer haben kann – von den täglichen kleinen Abschieden bis hin zum Verlust eines geliebten Menschen. Dabei bezog er die Zuhörer immer wieder durch Fragen und Wahrnehmungsübungen mit ein und ließ biografischen Erfahrungen Raum. „Trauer ist ein notwendiger, aber auch ein Not wendender Prozess“, so Driendl. Trauer sei als Wegstrecke zu verstehen, die durchschritten werden müsse: „Chaoszeiten müssen teils schmerzhaft durchlitten werden, bis sich ein neues Gleichgewicht einstellt.“ Doch in der Trauer solle der Blick eines Menschen auch auf das gerichtet sein, was er in Zukunft neu gestalten könne und möchte. Wichtig sei es, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und sie als Teil der eigenen Persönlichkeit anzuerkennen. Die zentrale Frage sei, ob Trauergefühle zugelassen werden: „Ich bin davon überzeugt, dass unterdrückte Trauer irgendwann später aufbricht oder sogar dazu führen kann, dass ein Mensch erkrankt“, meinte Driendl.

Darum sei es wichtig, schon die Phase des Abschieds bewusst zu gestalten. Je besser diese Zeit gestaltet sei, desto trostreicher wirke sie nach dem Tod eines Angehörigen weiter. Und gerade auch die Bestatter hätten hier viel dazugelernt, so Driendl: „Wichtig ist auch die Wahrnehmung der Bedürfnisse der Angehörigen, vor allem in deren Zeit der Trauer.“ Genau diese Frage steht auch im Mittelpunkt der Trauerbegleitung durch das Lebenscafé. Ab dem 14. März werden die ausgebildeten Trauerbegleiterinnen Ursula Ertl, Dorothea Burkhard und Anneliese Mayr (am Eröffnungsabend durch Krankheit verhindert) sowie die beiden Diakone Eugen Schirm und Georg Steinmetz für trauernde Menschen im Lebenscafé da sein. „Alle Menschen, egal welcher Religion oder Konfession, sind hierzu eingeladen“, betonte Diakon Eugen Schirm. Neben dem Lebenscafé gibt es auch die Möglichkeit zu Einzelgesprächen, angedacht ist auch die Bildung einer Trauergruppe. „Wir verstehen das Lebenscafé als niedrigschwelliges Angebot und garantieren äußerste Verschwiegenheit“, versicherte Steinmetz.

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Mittwoch, 29. Februar 2012

„Wir lassen die Menschen nicht allein“

Aufruf zur Caritassammlung
Für Ulrich Keuch, Sozialarbeiter beim Caritasverband für den Landkreis Dillingen ist es eigentlich Alltag, wenn sich Menschen hilfesuchend an die Caritas wenden, für den einzelnen Hilfesuchenden ist es meistens eine Ausnahmesituation. Ein Eingeständnis Unterstützung zu benötigen in einer nicht selten zunächst ausweglos erscheinenden Lebenssituation, sich Hilfe zu holen, ist für viele ein schwerer Schritt. Trotzdem wendeten sich alleine 359 Haushalte im letzten Jahr an die Allgemeine Sozialberatungsstelle der Caritas mit unterschiedlichsten Anliegen und Nöten. Der überwiegende Teil steckt in einer finanziellen Krise, kann z.B. das Heizöl oder den Strom nicht mehr bezahlen, meistens sind es Alleinerziehende oder Familien mit Kindern. Die Ursachen der Notlagen sind sehr unterschiedlich und Keuch bemüht sich nicht nur die aktuelle Lage zu bessern sondern auch die Auslöser zu identifizieren und mögliche Änderungen herbeizuführen. Aber oft kommen verschiedene Dinge zusammen, die in der Summe dann Unterstützung notwendig machen. Die Allgemeine Sozialberatung, die allen Menschen offen steht und quasi erste Hilfe leistet, wird ausschließlich aus Caritasmitteln, also Spenden und Kirchensteuermitteln finanziert. Weitere Hilfsangebote, wie z.B. den ambulanten Hospizdienst, die Dillinger Tafel mit vier Ausgabestellen, die Nachbarschaftshilfen, die Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige oder auch die verschiedenen spezialisierten Beratungsangebote benötigen finanzielle Mittel, um den Menschen in den schwierigen Lebenssituationen helfen zu können. „Wir lassen die Menschen nicht alleine“, formuliert der 1. Vorsitzende Herbert Graf das Anliegen der Caritas. Er bedankt sich anlässlich der von ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern durchgeführten Caritassammlung in den einzelnen Pfarrgemeinden, die am kommenden Sonntag beginnt, bei den Spendern und den Sammlern. „Ohne diese Sammlungsmittel, könnten wir einen Dienst, wie z. B. die Allgemeine Sozialberatung gar nicht vorhalten, könnten wir den Menschen nicht so beistehen wie bisher“, ist sich Graf sicher. Darum bittet er auch die Bevölkerung die vielen Ehrenamtlichen bei der Sammlung zu unterstützen. Da aber nicht überall mehr gesammelt werden kann, besteht natürlich auch die Möglichkeit einen kleinen oder größeren Betrag an die Caritas direkt zu überweisen: Kreissparkasse Dillingen, Konto 85383.

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Donnerstag, 16. Februar 2012

Buchautor Iserhot spendet für Hospizdienst

Spendenaktion wird von Firmen im Landkreis unterstützt
Er drückt mit seinen Bildern und Texten all das aus, wo oftmals die passenden Worte fehlen.
Mit seinem Buch „Hilfe und Zuspruch für schwere Stunden im Leben“ ist es dem Gundelfinger Buchautor Günther Iserhot ein Anliegen, trauernden Menschen Kraft und Trost zu geben.
Darüber hinaus unterstützt Iserhot den ambulanten Hospizdienst St. Elisabeth Dillingen, indem er vier Euro pro verkauftes Buch an diese wichtige Einrichtung spendet.
„Viele Firmen im Landkreis unterstützen meine Aktion, indem sie den Bildband im Geschäft zum Verkauf anbieten, freut sich der Autor, sie leisten somit ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung des Angebotes des Hospizdienstes, der auf Spenden angewiesen ist.“
Auf diese Weise kamen im vergangenen Jahr stolze 1004 Euro zusammen, welche Iserhot nun in Form eines Schecks an die Mitarbeiter des Hospizdienstes übergeben konnte.
Das Buch „Hilfe und Zuspruch für schwere Stunden im Leben“ ist für 10 Euro erhältlich bei:
- Gartenland Wohlhüter Gundelfingen
- Blumen Winkler, Gundelfingen
- Blumen Spengler Dillingen
- Caritasverband Dillingen
- Gänseblümchen Holzheim
Firmen, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können sich melden unter: iserhot@t-online.de
Bildunterschrift: von links: die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Irene Sitterer und Angelika Paschek freuen sich mit Koordinatorin Birgit Hofmeister über die Spende von Günther Iserhot (2. v. links)

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Mittwoch, 15. Februar 2012

Weil Trauer verarbeitet werden muss

Hospizdienst und Pfarreiengemeinschaft Dillingen eröffnen „Lebenscafé“
Auftaktveranstaltung am 29. Februar
Von René Brugger (Text/Bild)
Was können wir für die Angehörigen von Verstorbenen tun? Diese Frage bewegt Gudrun Mack-Traub, Koordinatorin beim ambulanten Hospizdienst der Caritas und die Hospizbegleiterinnen Dorothea Burkhard (Bachhagel), Ursula Ertl (Ellerbach) und Anneliese Mayr (Dillingen) schon seit Jahren. Auch Diakon Eugen Schirm, der seit 2009 als Krankenhausseelsorger in Dillingen arbeitet und in der Notfallseelsorge tätig ist, sowie Georg Steinmetz, Diakon mit Zivilberuf der Pfarreiengemeinschaft Dillingen, sehen hier Handlungsbedarf. „Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Hinterbliebene, zum Beispiel nach dem Tod des Ehepartners oder eines Kindes, alleine mit ihrer Trauer zurück bleiben“, meint Gudrun Mack-Traub.
Von der Idee zum Projekt
Gemeinsam haben sie sich zusammengetan, um eine professionelle Trauerbegleitung in Form des „Lebenscafés“ auf die Beine zu stellen. Nach ersten Überlegungen im Sommer 2010 steht das Gemeinschaftsprojekt von Caritas und Pfarreiengemeinschaft Dillingen, das auf der Hospizarbeit aufbaut, kurz vor dem Start...folgen Sie dem Überschriftslink für mehr Informationen

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Dienstag, 24. Januar 2012

Trommelkurs mit Sozialpsychiatrischem Dienst und Trommelstudio Dranza

Das Trommelstudio Dranza bietet in Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst (SpDi) einen Trommelkurs unter der Leitung von Barbara Huber an. Der Kurs findet an insgesamt 9 Terminen im Jahr 2012 statt und beginnt am 25.02.2012 um 14:30 Uhr im Trommelstudio in Dillingen, Am Stadtberg 31. Die Kursgebühr beträgt pro Kurstag 10 €. Anmeldungen werden über den SpDi unter 09071-70579-23 erbeten.

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Dienstag, 17. Januar 2012

Caritas-Kampange 2012: "Armut macht krank"

"Armut macht krank." In einem der reichsten Länder der Welt ist dies ein provozierender Zustand. Die Gesundheit eines Menschen darf nicht von seinem Einkommen oder seiner Bildung, dem Aufenthaltsstatus oder seinem sozialen Netz abhängen. Das betonte Caritas-Präsident Dr. Peter Neher beim Start der Kampagne 2012 in seinem Statement.
"Armut macht krank." - so das Motto unserer diesjährigen Jahreskampagne. "Wo es an Einkommen, Bildung und Perspektiven fehlt, ist Krankheit ein häufiger Begleiter." Mit dieser Botschaft möchten wir auf Schwachstellen und ungenügende Zugänge im deutschen Gesundheitssystem aufmerksam machen.

Deutschland hat ein solidarisch ausgerichtetes Gesundheitssystem mit hoher Qualität. Allen gesetzlich Versicherten stehen die gleichen Leistungen zu, unabhängig davon welchen Beitrag sie leisten. Es ist Konsens in Deutschland, dass gesundheitliche Chancengleichheit ein Menschenrecht ist. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede mit Blick auf das Krankheitsrisiko und die Lebenserwartung.
Nicht allein das individuelle Verhalten des Einzelnen entscheidet über seine oder ihre Gesundheit. Das Wohnumfeld und der Arbeitsplatz, die sozialen Beziehungen, der Bildungsstand und das Einkommen beeinflussen die Gesundheit maßgeblich. Das heißt: das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen einen niedrigen Bildungsstand haben, lange arbeitslos sind, in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten oder über wenig oder kein Einkommen verfügen. Die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe liegt rund acht Jahre unter der einer Frau aus einer hohen Einkommensgruppe......

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Samstag, 14. Januar 2012

ABW - Ambulant Betreutes Wohnen - ein wichtiges Angebot für psychisch erkrankte Menschen

"Das ist ein sehr effektives und wichtiges ambulantes Angebot in der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen", so bringt es Herbert Hartmann, Dipl. Soz.päd. auf den Punkt.
Seit 2008 bietet die Caritas im Landkreis dieses ambulante Angebot an. "Auf diese Weise können Menschen stabilisiert und begleitet werden, die ansonsten große Schwierigkeiten mit ihrer Erkrankung hätten", ist sich Geschäftsführer Stephan Borggreve sicher. Für die Kostenträger, wie den Bezirk ist es auch noch ein kostengünstiges Versorgungsangebot. So kostet ein Heimplatz in der Regel mehr als 3 bis 4 mal so viel, ganz zu schweigen von einer Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus. Die Menschen, die die Caritas versorgt, profitieren von dem multidisziplinären Team und den ergänzenden Angeboten, wie Tagesstätte, Sozialpsychiatrischen Dienst und Zuverdienst. "Das eigentliche Ziel ist es, dass wir uns überflüssig machen und nicht mehr gebraucht werden. Wenn wir das erreichen freue ich mich riesig", resümiert der Fachmann Herbert Hartmann.
Dieser Dienst wird von Aktion Mensch im Rahmen einer Starthilfe unterstützt.

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