Mitgebracht hatte Lionsclub-Präsidentin Rita Müller-Brenner einen Scheck über 7200 Euro, ein Teilerlös der letztjährigen Lions-Adventskalender-Aktion. Herbert Graf, Vorsitzender der Caritas im Landkreis Dillingen, dankte den Lions-Mitgliedern im Namen der Menschen, die „unsere Hilfe benötigen, um ihr Leben überhaupt gestalten zu können“. Es sei nicht selbstverständlich, so großzügig unterstützt zu werden, denn immerhin könne mit dieser Spendensumme die Jahresmiete für die neuen Räume der Tafel-Ausgabestelle in Dillingen vollständig bezahlt werden.
Rita Müller-Brenner sagte, dass es auch für den Lionsclub Dillingen wichtig sei, Sozialeinrichtungen, wie die Dillinger Tafel, zu unterstützen.
In Anbetracht, dass sich hier etwa 250 ehrenamtliche Helfer für Menschen in Not engagieren, sei nicht lange überlegt worden, an wen diese Spendensumme übergeben werde, fügte Activity Beauftragte und Lions-Vizepräsidentin Birgit Herrmann hinzu. Stephan Borggreve, Geschäftsführer des Caritas- Kreisverbandes, informierte, dass sich die Nachfrage durch den Ausgabestopp von Tafelausweisen vom 1. Januar bis 31. März des laufenden Jahres bereits entspannt habe.
Denn wurden für die Ausgabestelle Dillingen im Dezember 2015 noch 634 Tafelausweise gezählt, so seien trotz Neuausstellungen von Tafelausweisen seit 1. Mai für die Ausgabestelle in Dillingen nur noch 502 Nutzungsberechtigte gezählt worden.
In gleicher Weise habe sich auch die Ausstellung von Tafelausweisen für die Ausgabestellen in Wertingen, Lauingen und Höchstädt konsolidiert.
Quelle: Donau Zeitung, Autor: Horst von Weitershausen
http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Hilfe-fuer-Menschen-im-sozialen-Abseits-id37963007.html
Bildunterschrift:
Bei der Spendenscheckübergabe im Bild von Links: Wolfgang Losleben (Tafelhelfer), Caritasvorsitzender Herbert Graf, Franz Brichta, Lionsclub Dillingen, Lions-Präsidentin Rita Müller-Brenner, Oberbürgermeister Frank Kunz, Lions-Vizepräsidentin Birgit Herrmann, Dietmar Berger vom Tafelleitungsteam, Caritas-Kreisgeschäftsführer Stephan Borggreve.
Foto: Horst v. Weitershausen